Die kleine dänische Insel Tunø ist am 4. und 5. Februar 2026 nicht per Fähre erreichbar. Aufgrund starker Winde bleibt die Tunøfærgen, eine wichtige Fährverbindung zwischen Hou auf dem Festland und Tunø, an beiden Tagen im Hafen. Sowohl beim Einlaufen in Hou als auch beim Auslaufen aus dem Hafen von Tunø kommt es laut Betreibern zu erheblichen Herausforderungen, weshalb die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung aktuell nicht gewährleistet werden kann.
Die Gemeinde Odder teilt mit, dass voraussichtlich erst am Freitagmorgen, dem 6. Februar, der reguläre Fährverkehr wieder aufgenommen wird. Reisende und Bewohner der Insel werden gebeten, entsprechende Vorkehrungen zu treffen und Reisepläne anzupassen. Auch Lieferungen von Waren oder Postsendungen an die Insel können sich dadurch verzögern.
Für deutsche Urlauber oder Auswanderer auf Tunø oder an der Ostküste Jütlands von Bedeutung: Die Unterbrechung betrifft sämtliche Fährverbindungen und kann spontane oder bereits geplante Aufenthalte auf der Insel einschränken. Übernachtungen, Reservierungen oder auch Ausflüge am Ende des kurzen Winterurlaubs sollten entsprechend umgeplant werden. Auf Tunø sind Lebensmittelgeschäfte und medizinische Versorgungseinrichtungen nur begrenzt vorhanden. Bewohner und Besucher, die sich bereits auf der Insel befinden, sollten sich auf Verzögerungen vorbereiten und gegebenenfalls Kontakt mit der Gemeindeverwaltung von Odder aufnehmen, die über aktuelle Entwicklungen informiert.
Die Region ist generell bei deutschen Radtouristen und Naturfreunden beliebt. Die aktuelle Wetterlage zeigt, wie schnell sich die Bedingungen in Dänemark ändern können. Für deutsche Besucher empfiehlt es sich, vor Anreise die lokalen Wetterdienste sowie Informationen der Reederei zu überprüfen. Sobald die Windverhältnisse es erlauben, soll der Fährverkehr am Freitag, den 6. Februar, am Morgen wieder starten. Bis dahin bleibt die Insel Tunø von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten.
