Am Samstag, dem 16. August 2025, erlebten die Städte Hobro und Mariager im Norden Jütlands ein wahres Radsportfest: Die letzte Etappe der prestigeträchtigen Postnord Danmark Rundt startete am frühen Nachmittag auf dem zentral gelegenen neuen Fahrradgelände „Alt På Hjul“. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite, zahlreiche Zuschauer waren bereits Stunden vor dem ersten Startschuss vor Ort. Besonders groß war die Begeisterung für die dänischen Radsportgrößen Mads Pedersen und Jakob Fuglsang. Letzterer bestritt an diesem Tag seine letzte professionelle Etappe und wurde von Kollegen und Publikum ausgiebig geehrt – ein emotionaler Moment für Fans und Teamkameraden gleichermaßen.
„Alt På Hjul“ eröffnete zeitgleich offiziell: Die neue Outdoor-Radsportanlage – die einzige ihrer Art in ganz Dänemark – war bei der Fahrerpräsentation quasi ausgebucht. Das Angebot geht weit über den Profisport hinaus: Neben der Radrennbahn sind ein Skaterpark, ein Pumptrack, Mountainbike-Strecken und weitere Outdoor-Freizeitangebote entstanden. Damit bietet „Alt På Hjul“ nicht nur Einheimischen, sondern auch Touristen und Enthusiasten aus den Nachbarländern neue Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung.
Wer als Gast aus Deutschland nach Nordjütland reist, findet in Hobro nun eine moderne Infrastruktur für alle Altersgruppen rund um das Thema Fahrrad. Auch Familien und Einsteiger kommen durch offene Probefahrten, Workshops und einladende Begegnungszonen auf ihre Kosten. Gerade im ländlichen Raum ist das Engagement für Sport- und Freizeitangebote wie dieses von großer Bedeutung – das wurde auch in den Reden der Veranstaltung deutlich, die sich bei den Initiatoren, allen voran Henning Sørensen, bedankten.
Nachdem das Peloton Richtung Mariager aufbrach, bewegte es sich durch die hügelige Landschaft und überquerte dabei unter anderem den „Bergsprint“ bei Sødisbakke. Schlussendlich führte die Route über Skrødstrup und Kærby zum Zielort Silkeborg, wo das Rennen entschieden wurde. Das Zusammenspiel aus hochklassigem Sport und lokaler Entwicklung verleiht dem Tag eine besondere Bedeutung – ein deutlicher Gewinn für den Tourismus und die Freizeitgestaltung in der Region.
