Im Frühjahr 2026 erhält das dänische Jütland eine neue touristische Attraktion: Am 28. März 2026 wird der rund 175 Kilometer lange Gudenåstien feierlich eingeweiht. Der neue Rad- und Wanderweg folgt dem Flusslauf der Gudenå, dem längsten Fluss des Landes, von der Quelle bis nach Randers. Die Einweihung findet gleichzeitig an acht verschiedenen Orten entlang des Weges statt – unter anderem in Ry. Die genaue Verteilung der Feierlichkeiten wollen die Veranstalter, zu denen mehrere Projektpartner aus Kommunen und Stiftungen gehören, in den kommenden Monaten bekannt geben.
Für ausländische Besucherinnen und Besucher, insbesondere aus Deutschland, bietet der Gudenåstien künftig eine attraktive Möglichkeit, die vielfältigen Naturlandschaften und kleinen Städte Zentraljütlands auf direkter Route zu erleben. Die Route wurde von den Kommunen Randers, Favrskov, Viborg, Silkeborg, Skanderborg, Horsens, Hedensted und Vejle gemeinsam mit Naturbehörden, Tourismusverbänden und privaten Geldgebern wie der Nordea Stiftung und der A.P. Møller Stiftung entwickelt.
Der Gudenåstien soll Wanderfans, Radfahrerinnen und Familien gleichermaßen ansprechen. An vielen Stellen sind Rastplätze, Informationstafeln und Zugangsmöglichkeiten zu Wasseraktivitäten geplant. Ein großer Teil der Strecke ist naturnah angelegt, mit Abschnitten entlang von Feuchtgebieten, durch Wälder und an historischen Sehenswürdigkeiten. Auch für den deutsch-dänischen Fahrradtourismus entsteht damit ein attraktives Angebot: Eine Anreise per Zug ist über Aarhus, Silkeborg oder Randers bequem möglich, wobei sich zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten entlang des Wegs befinden. Die feierliche Eröffnung am 28. März 2026 lädt Besucher dazu ein, den gesamten Weg oder ausgewählte Abschnitte kennenzulernen und sich an einem der acht Einweihungsorte zu beteiligen.
Informationen zum genauen Programm und zu einzelnen Teilabschnitten werden von den Organisatoren in den kommenden Monaten veröffentlicht. Es wird empfohlen, sich frühzeitig um Unterkünfte zu kümmern, da die Eröffnungsfeier viele Besucher anziehen dürfte.
