Am Dienstag, den 15. Juli, bietet sich Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, das nordwestliche Küstenstädtchen Agger von seiner historischen Seite kennenzulernen. Zwischen 19:30 und 21:00 Uhr führen die einheimischen Guides Gitte Jensen und Grete Johansen Interessierte durch den Ort – ein Engagement, das mittlerweile ins 18. Jahr geht.

Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich nicht nur an dänische Gäste, sondern explizit auch an deutschsprachige Urlauber in der Region. Die Route beginnt an der Kirche von Agger, die wie der gesamte Ort tief mit der lokalen Geschichte und den Herausforderungen des Lebens am Meer verwoben ist. Nächste Station ist ein Gedenkstein, ein stiller Zeuge der Vergangenheit, gefolgt vom Fischerhaus (besichtigt wird die Außenansicht) – ein Symbol der traditionellen Lebensweise am Rande der Nordsee.

Ein besonderes Highlight ist der Besuch eines privaten Bunkers. Diese Relikte aus der Besatzungszeit erinnern an jene Jahre, als Agger und viele andere Küstenorte in Nordeuropa Teil strategischer Verteidigungssysteme waren. Weiter geht es zum Signalmast, der einst zur Kommunikation zwischen Land und Meer diente. Den Abschluss bildet die Ausstellung des Kystinspektorats in den sogenannten „Schwarzen Häusern“: Eine hervorragende Gelegenheit, mehr über die Küstensicherung, Umweltschutz und die Herausforderungen des Küstenlebens zu erfahren.

Die Führungen finden an mehreren Dienstagen statt: am 15., 22. und 29. Juli sowie am 5. August. Das kostenlose Angebot ist insbesondere für deutsche Gäste von Wert, die Interesse an lokaler Geschichte und Kultur mitbringen und Agger „mit anderen Augen“ sehen möchten. Die Fähigkeit der Guides, Geschichten greifbar zu machen, gibt tiefe Einblicke in das Leben an der dänischen Nordseeküste.

Weitere Informationen und ggf. Anmeldung sind hier verfügbar.