Die Horsens Kommune treibt mehrere EU-finanzierte Natur- und Klimaprojekte voran, die zur Verbesserung der Biodiversität und des Wassermilieus in der Region beitragen sollen.

Stickstoff-Feuchtgebiet bei Julianelyst

Bei Julianelyst wurde eine ergänzende Voruntersuchung für ein rund 74 Hektar großes Stickstoff-Feuchtgebiet abgeschlossen. Das geplante Projekt zielt darauf ab, die Stickstoffausleitung in den Horsens Indre Fjord zu reduzieren und damit das Wassermilieu zu verbessern. Die Untersuchung erfolgte in Zusammenarbeit mit Grundbesitzern und wurde durch EU-Mittel über das CAP-Programm 2023-2027 finanziert.

Im Frühjahr 2026 soll der Antrag auf Förderung für die Realisierung gestellt werden. Die Umsetzung des Projekts ist für die kommenden Jahre vorgesehen und würde zur Erreichung der Reduktionsziele für den Horsens Fjord beitragen.

Renaturierung der Gudenå bei Vestbirk

Parallel läuft ein Projekt zur Wiederherstellung des ursprünglichen Verlaufs der Gudenå bei Vestbirk. Das Vorhaben umfasst die Gebiete um die Vestbirksøerne und das Vestbirk Vandkraftværk. Ziel ist es, die letzten Sperren in der Gudenå innerhalb der Horsens Kommune zu entfernen und eine freie Passage für Fische und Kleintiere von Tørring bis Ry zu schaffen.

Durch die Renaturierung sollen bessere Bedingungen für die Natur und Biodiversität geschaffen werden. Das Projekt wird durch den Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds der EU mitfinanziert.

Mehr Raum für Natur

Beide Projekte tragen dazu bei, der Natur mehr Raum zu geben – entweder durch die Umwandlung von Landwirtschaftsflächen, die Wiederherstellung feuchter Naturgebiete oder die Renaturierung von Wasserläufen. Dies schafft neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere und stärkt die Biodiversität in der gesamten Kommune.

Weitere Informationen zu den Wasserlaufplänen der Kommune finden sich auf der offiziellen Website der Horsens Kommune. Über das Vestbirk-Projekt berichtete auch TV2 Nachrichten.