Frederikshavn im Norden Jütlands steht diese Woche ganz im Zeichen eines internationalen Fußballturniers. Ungefähr 2.000 Teilnehmer, die aus 18 Nationen anreisen, erleben nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern auch ein ausgefeiltes Verpflegungskonzept. Während die Wettkämpfe auf den Spielfeldern für Spannung sorgen, läuft im Hintergrund ein organisatorisches Großprojekt: ein Team aus erfahrenen Freiwilligen sorgt für abwechslungsreiche Mahlzeiten, die auf unterschiedlichste Essgewohnheiten und Allergien zugeschnitten sind.
Die Versorgung der Spieler und Betreuer mit warmem Mittag- und Abendessen ist dabei keine leichte Aufgabe. Die Essensauswahl reicht von beliebten Klassikern wie Pasta, Reisgerichten und Hähnchen bis zu deftigen Spezialitäten. Auch die berühmte Pasta Bolognese darf nicht fehlen. Für einen besonderen kulinarischen Höhepunkt sorgt ein traditioneller Bøf Bearnaise-Abend mit Kartoffeln. Interessant: Einige internationale Gäste erleben klassische Salzkartoffeln zum ersten Mal, was für Gesprächsstoff unter den Teilnehmenden sorgt.
Aber nicht alle Teilnehmer ernähren sich gleich. Zahlreiche Anmeldungen für spezielle Diäten sind eingegangen, darunter viele Gluten- und Laktoseunverträglichkeiten. Auch Vegetarier und Veganer werden mit eigenen Gerichten, wie würzig abgeschmeckten Reisgerichten, versorgt. Besonders die Gäste aus Indien wünschen sich dabei kräftig gewürzte Speisen, was das Küchenteam flexibel umsetzt. Für all jene mit besonderen Bedürfnissen gibt es zudem ein separates Küchenteam, das strikt darauf achtet, Kreuzkontaminationen mit Allergenen zu vermeiden.
Das Frühstück wird dezentral an den jeweiligen Unterkunftsschulen verteilt, das Mittag- und Abendessen findet in der großen Kantine der FFK-Halle statt. Diese Logistik ist notwendig, um die große Teilnehmerzahl effizient zu verpflegen. Das Engagement der Freiwilligen macht deutlich, wie internationale Sportveranstaltungen nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch hinter den Kulissen Menschen zusammenbringen und kulturellen Austausch fördern.
