In der süddänischen Stadt Tønder bereiten sich die Einwohner auf eine besondere Ehre vor: Das traditionsreiche Weihnachtsdorf „Julebyen Tønder“ wurde offiziell zum besten Weihnachtsmarkt Dänemarks 2025 nominiert. Für nicht-dänische Besucher, insbesondere aus Deutschland, ist die Region Sønderjylland damit ein attraktives Ziel in der Vorweihnachtszeit.
Das Event findet im historischen Stadtkern von Tønder statt, wo geschmückte Gassen, festliche Lichter und dänische Weihnachtstraditionen zu erleben sind. Deutsche Gäste profitieren von der Nähe zur Grenze: Nur rund 10 Kilometer südlich liegt bereits Schleswig-Holstein. Vom 22. November bis zum 23. Dezember verwandelt sich die Innenstadt von Tønder täglich (Öffnungszeiten: 11 bis 17 Uhr, samstags bis 19 Uhr) in ein Weihnachtsdorf, das mehr bietet als Glühwein und Weihnachtsdekoration.
Interessierte können sogar Einfluss auf den Ausgang der Nominierung nehmen. Auf der Seite OpdagDanmark läuft aktuell eine öffentliche Online-Abstimmung für das beste Weihnachtsdorf, an der auch deutsche Stimmen ausdrücklich willkommen sind.
Für Gäste aus Deutschland ist der Besuch nicht nur wegen des bunten Programms mit Kunsthandwerk, Musik und regionaler Gastronomie lohnenswert. Die Region Sønderjylland ist bekannt für ihre gastfreundliche Atmosphäre – viele Angebote und Schilder sind zweisprachig. Zudem gilt Tønder mit seiner mittelalterlichen Altstadt als Geheimtipp für alle, die eine authentische Alternative zu den meist überlaufenen deutschen Weihnachtsmärkten suchen.
Der Wettbewerb um den Titel „Bestes Weihnachtsdorf Dänemarks“ betont die Bedeutung solcher Märkte für Tourismus und lokale Identität. Während Tønder oft für das Naturphänomen „Sort Sol“ oder seine Musikfestivals steht, rücken jetzt die winterlichen Traditionen in den Vordergrund.
Weitere Informationen, darunter Tipps zur Anreise mit Zug, Auto oder Fahrrad sowie eine Übersicht der Programmhöhepunkte, finden interessierte Besucher auf OpdagDanmark.
