Die Kolding Kommune hat am 3. März 2026 neun kleinere Straßenprojekte beschlossen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt umgesetzt werden sollen. Laut Angaben der Kommune wurde das Budget für solche Maßnahmen von zwei auf drei Millionen Kronen jährlich erhöht.
Die Projekte zielen darauf ab, die Verkehrssicherheit und Verkehrsführung in verschiedenen Stadtteilen zu verbessern. Die Maßnahmen umfassen Kreuzungsumbauten, Bodenschwellen, Beleuchtung und Straßenmarkierungen. Die meisten Anträge stammen von Anwohnern und Lokalgemeinschaften, die mit den örtlichen Verkehrsproblemen vertraut sind.
Die neun Projekte im Überblick
Das größte Einzelprojekt betrifft die Kreuzung Lindegade/Gl. Allervej in Christiansfeld, wo für eine Million Kronen ein Kreuzungsumbau inklusive Gehweg realisiert werden soll. In Hejlsminde wird der Hejlsmindebakken für 460.000 Kronen zu einer 2-1-Straße mit Bodenschwellen umgebaut.
In Kolding selbst erhält die Kreuzung Hertug Abels Vej/Sigbritsvej eine erhöhte Fläche zur Verbesserung der Sichtverhältnisse (450.000 Kronen). In Sdr. Stenderup werden auf dem Stenderupvej weitere Bodenschwellen installiert (330.000 Kronen, zweite Etappe).
Kleinere Projekte umfassen Straßenmarkierungen in Lunderskov (255.000 Kronen), eine Mittelinsel-Erweiterung am Munkensdam Gymnasium in Kolding (150.000 Kronen), eine weitere Mittelinsel-Erweiterung an der Idyl bei Gl. Tved (100.000 Kronen), Wegebeleuchtung in Vamdrup (100.000 Kronen) sowie einen Wegeanschluss an der Kreuzung Skamlingvejen/Binderup Strandvej (75.000 Kronen).
Nachholprojekte aus 2025
Zusätzlich zu den neun neuen Vorhaben werden drei Projekte aus dem Jahr 2025 nachgeholt: die Erweiterung des Radwegs Bramdrupskovvej, die Einrichtung von Ortseingangstoren in Taps sowie eine Wegverbindung entlang der Idyl vom Kreisverkehr Ankerhusvej/Idyl bis Krahes Vænge.
Die Beschlüsse wurden vom Plan- og Teknikudvalget (Planungs- und Technikausschuss) der Kommune getroffen. Für deutsche Urlauber in der Region können während der Bauarbeiten temporäre Verkehrsbehinderungen auftreten, insbesondere in den touristisch interessanten Orten Christiansfeld und Hejlsminde.
