Am Freitag, den 22. August, findet um 15:30 Uhr auf der Insel Mors im nordwestlichen Jütland eine besondere Diskussionsrunde statt, die auch für Besucher aus Deutschland von Interesse sein könnte. Schauplatz dieser Veranstaltung ist Æblehaven im Rahmen des jährlich abgehaltenen Kulturmødet, einem bedeutenden Treffpunkt für Kulturinteressierte, Politiker und Kreative. Die Paneldebatte steht unter dem Thema, wie Kunst und Natur gewinnbringend miteinander verknüpft werden können, um sowohl das Gemeinschaftsgefühl in der Region als auch die Entwicklung des nachhaltigen Tourismus zu fördern.

Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen das Projekt SMK Thy, ein Ableger des dänischen Statens Museum for Kunst, das sich gezielt dem ländlichen Raum widmet, sowie die Initiative Naturlandsbyen, die sich für ökologisches Leben und regionale Verbindung einsetzt. Die Runde ist prominent besetzt, unter anderem mit Astrid la Cour (Direktorin des SMK), Henrik Lehmann Andersen (Direktor der Nordea-Stiftung) und Niels Jørgen Pedersen (Bürgermeister der Kommune Thisted).

Die Veranstaltung verspricht nicht nur Impulse für Einheimische, sondern liefert auch deutschen Bürgern, die sich für nachhaltigen Tourismus, Grenzregionen oder innovative Kulturformate interessieren, spannende Perspektiven. Viele Dänen und zunehmend auch internationale Besucher entdecken die Region Mors als Reiseziel, das durch Kunstprojekte, Naturlandschaften und lokale Initiativen eine außergewöhnliche Mischung bietet.

Wer also die Entwicklungen in der europäischen Kulturlandschaft verfolgt oder auf der Suche nach nachhaltigen und partizipativen Ideen für Tourismusstandorte ist, findet hier Einblicke in ein erfolgreiches Modell. Besonders relevant dürfte dies für Kommunen und kulturelle Akteure aus Norddeutschland sein, die mit ähnlichen Fragestellungen konfrontiert sind und von den dänischen Ansätzen profitieren können.