Der älteste Ferienort auf Rømø hat eine bewegte Gründungsgeschichte. Pastor Johannes Jacobsen aus Skærbæk rief 1898 das Nordseebad Lakolk ins Leben und legte damit den Grundstein für den Tourismus auf der dänischen Nordseeinsel.

In der ersten Saison standen lediglich zwei Blockhäuser für Gäste bereit. Doch Pastor Jacobsen hatte ehrgeizige Pläne: In den Folgejahren entstanden weitere Unterkünfte im charakteristischen Blockhaus-Stil. Insgesamt wurden etwa 40 dieser Holzhäuser errichtet, die das Bild des jungen Badeorts prägten.

Die Erfolgsgeschichte währte jedoch nur kurz. Bereits 1903 musste das Nordseebad Konkurs anmelden. Die Blockhäuser blieben jedoch erhalten und wurden später als Sommerhäuser verkauft. Einige der ursprünglichen Gebäude aus der Gründerzeit stehen noch heute im Gebiet von Lakolk und erinnern an die Anfänge des Tourismus auf Rømø.

Lakolk entwickelte sich trotz des frühen Rückschlags zum größten und bekanntesten Ferienort der Insel. Der breite Sandstrand und die historischen Wurzeln machen den Ort bis heute zu einem beliebten Ziel für Urlauber, die auf den Spuren der ersten Nordseebad-Gäste wandeln können.