In Løgumkloster, einer Kleinstadt nahe der deutschen Grenze, hat am 28. November die diesjährige Juleby-Saison eröffnet. Der zentrale Marktplatz (Torvet) verwandelt sich bis zum 19. Dezember wieder in ein stimmungsvolles Weihnachtsdorf mit reich geschmücktem Tannenbaum und liebevoll gestalteten Holzhütten. Für Reiselustige oder Familien aus Deutschland lohnt sich der Abstecher, um dänische Adventstraditionen hautnah zu erleben.
An ausgewählten Tagen werden Aktionen für Kinder und Erwachsene angeboten. Am 6. Dezember zwischen 10 und 12 Uhr können Kinder nicht nur in Begleitung auf Ponys reiten, sondern auch eigene weihnachtliche Teller bemalen – eine beliebte nordische Basteltradition. Am 7. Dezember lädt das Dorf um 12 Uhr zu einer Bingo-Runde auf dem Marktplatz ein, und für Erwachsene findet am 12. Dezember ab 18 Uhr ein Fest inklusive Glühwein statt (Anmeldung per Mobilepay erforderlich).
Individualreisende können ihren Besuch bei einem der zahlreichen Wochenend-Termine planen: Die Weihnachtsbuden öffnen an allen Samstagen und Sonntagen jeweils von 10 bis 15 Uhr. Ein besonderer Tipp für Spätentschlossene: Am 12. Dezember bleibt das Dorf bis 23 Uhr geöffnet. Wegen der Nähe zur Grenze (rund 20 km von Deutschland entfernt) ist die Anreise auch für deutsche Besucher unkompliziert – sowohl per Auto als auch Bus aus Tønder.
Die Mischung aus lokalen Spezialitäten, Handwerkskunst und Musik garantiert typische skandinavische Adventsstimmung. Viele dänische Weihnachtsmärkte punkten zudem mit familiärer Atmosphäre und überschaubarer Größe.
Wer auf der Suche nach Ausflugsideen abseits der großen Metropolen ist, kann in Løgumkloster einen authentischen und entspannten Einblick in dänische Weihnachtstraditionen gewinnen. Die Veranstaltung eignet sich besonders für alle, die dänische Kultur im kleinen, aber feinen Rahmen erleben möchten.
