Tief unter der jütländischen Erde, rund 14 Kilometer westlich von Viborg, erstrecken sich die Mønsted Kalkgruben – die größten zusammenhängenden, von Menschen angelegten Kalkhöhlen der Welt. Mit Spitzhacken arbeiteten sich die Kalkarbeiter einst durch meterdicke Kalk- und Flintsteinschichten. Laut dem Originalartikel schilderte Kalkarbeiter Agnar Stilling die Arbeit als körperlich fordernd, aber kalkulierbar riskant – die Männer wussten, was sie taten, auch wenn das Krachen und Knarren des lösenden Kalksteins unheimlich klang.
Heute können Besucher diese Geschichte hautnah erleben. Laut dem Originalartikel ist im Inneren der Gruben die Figur eines Kalkarbeiters zu sehen – mitten in der Arbeit, beleuchtet von seiner Lampe. Geführte Touren mit kundigen Guides sind verfügbar.
Die Anlage ist täglich bis zum 31. Oktober geöffnet. Mehr zur Geschichte der Kalkgruben gibt es auf Wikipedia.
