Im dänischen Sønderborg verzeichnete der Königliche Küchengarten von Gråsten 2025 einen beachtlichen Besucherrekord. Nach Angaben der Kommune sowie der dänischen Schlösser- und Kulturbehörde zählte der Garten im vergangenen Jahr rund 54.500 Gäste. Das sind etwa 5.000 mehr als im Jahr zuvor – ein Zuwachs, der sowohl dem regionalen Tourismus als auch der Bekanntheit des Gartens zugutekommt.

Das Ausflugsziel befindet sich direkt beim Schloss Gråsten, das vor allem als Sommerresidenz der dänischen Königsfamilie bekannt ist. Der Garten zeichnet sich durch üppig blühende Beete und eine sorgfältig bewahrte, historische Gartenkultur aus. Besucher können hier alte Anbaumethoden kennenlernen oder sich in der angrenzenden Caféteria stärken. Ein kleiner Laden mit handverlesenen Produkten sowie wechselnde saisonale Aktivitäten ergänzen das Angebot.

Für Familien mit Kindern oder Kulturinteressierte bietet sich der Garten als lohnendes Ausflugsziel im südlichen Dänemark an – nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Der stetige Besucherzuwachs deutet auf das wachsende internationale Interesse hin, besonders von Gästen aus Norddeutschland, die von der kurzen Anreise profitieren.

Neben der touristischen Attraktivität erfüllt das Gelände auch eine wichtige soziale Funktion: Der Garten ist als sozialpsychiatrisches Projekt angelegt, in dem Menschen eine sinnstiftende Tätigkeit in der Natur erhalten. Dies zeigt, dass der Garten mehr ist als nur ein touristisches Ziel; er ist auch ein Beitrag zur lokalen sozialen Integration und Gesundheit.

Die Verantwortlichen blicken optimistisch in die Zukunft: Die neue Saison startet bereits im Mai 2026. Für deutsche Reisende, die Wert auf nachhaltige und kulturell vielfältige Ausflugsziele legen, bleibt der Königliche Küchengarten ein Geheimtipp an der dänischen Ostseeküste.