In Skanderborg startet demnächst die Smukfest, eines der größten Musikfestivals des Landes. Wie in jedem Jahr arbeiten die örtlichen Polizeikräfte eng mit den Veranstaltern und anderen Behörden zusammen, um eine sichere Umgebung für alle Teilnehmer zu gewährleisten.
Besuchern wird empfohlen, die Dienste der Polizei und der sogenannten „Freunde in Westen“ in Anspruch zu nehmen, wenn sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen. Die Polizeipräsenz ist dabei deutlich sichtbar und dialogorientiert, um einen möglichst niedrigen Konfliktpegel und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.
Ein besonderes Anliegen der Polizei ist erneut der Appell, auf sich und andere zu achten und insbesondere Abstand von Rauschmitteln jeglicher Art zu halten. Eltern werden ermutigt, mit ihren Kindern im Vorfeld über korrektes Verhalten und Risiken wie den Konsum illegaler Substanzen zu sprechen. Im vergangenen Jahr wurden 35 Festivalbesucher wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln angezeigt – die Polizei wird auch dieses Jahr verstärkt von Drogenspürhunden unterstützt.
Für Besucher aus Deutschland ist besonders relevant, dass die Polizei betont, keine Nachsicht bei Drogenbesitz walten zu lassen. Dänische Gesetze sehen auch für den Besitz kleinster Mengen empfindliche Strafen vor. Wer mit dem Auto anreist, sollte die Verkehrszeichen und Parkmarkierungen beachten: Während der Festivalwoche wird das Verkehrsaufkommen in und um Skanderborg deutlich erhöht sein.
Sechs Verhaltenstipps wurden für die Festivalbesucher ausgegeben: Kaufen Sie Tickets nur bei offiziellen Anbietern, rechnen Sie mit starkem Verkehr, halten Sie Kontakt zu Ihrer Familie, nehmen Sie keine Wertsachen mit, gehen Sie verantwortungsvoll mit Alkohol um und helfen Sie Freunden, falls sie sich nicht wohl fühlen. Diese Ratschläge sind unabhängig von der Nationalität für alle Gäste gültig und können dazu beitragen, den Festivalbesuch sicher und angenehm zu gestalten.
Nicht zuletzt gibt es für die Presse täglich um 9:30 Uhr spezielle Briefings durch die Polizeibehörde. Weiterführende Informationen und Kontaktmöglichkeiten erhalten Interessierte über die Kommunikationsabteilung der Polizei.
