Die Skive Kommune hat die Voruntersuchung für ein Moorschutzprojekt bei Harre Å nordöstlich der A26 abgeschlossen. Laut der Kommune soll auf einer Fläche von 114 Hektar ein neues Naturgebiet entstehen, das vor allem der CO2-Reduktion dienen soll.

Das geplante Projekt zielt darauf ab, die Freisetzung von Kohlendioxid aus torfhaltigen Böden zu verringern. Entwässerte Moore sind bekanntermaßen schädlich für das Klima, da sie große Mengen CO2 freisetzen. Durch Wiedervernässung können diese Emissionen deutlich reduziert werden.

Die Kommune plant konkret drei Maßnahmen: die Anhebung des Gewässerbodens, die Schließung von Gräben und Drainagen sowie die Renaturierung der Harre Å auf einem kürzeren Abschnitt. Laut Skive Kommune wird das Projekt voraussichtlich 390 Tonnen CO2 pro Jahr zurückhalten. Zusätzlich soll die Stickstoffbelastung des Limfjordens um 10,2 Tonnen jährlich verringert werden.

Das Vorhaben wird laut Kommune von mehreren Grundstückseigentümern unterstützt. Die Verwaltung hat nun einen Förderantrag eingereicht, um das Projekt im zweiten Quartal 2026 umzusetzen. Die vollständige Voruntersuchung ist auf der Website der Skive Kommune einsehbar.

Für naturinteressierte Urlauber in der Limfjorden-Region könnte das renaturierte Gebiet bei Harre Vejle künftig ein zusätzliches Ausflugsziel werden. Moorschutzprojekte dieser Art zielen durch gezielte Wassermanagementmaßnahmen auf die Wiederherstellung natürlicher Feuchtgebiete ab.