Die Kommune Skive in Mitteljütland arbeitet an sieben Naturschutzprojekten, die der CO2-Bindung und dem Gewässerschutz dienen sollen. Bis 2027 sollen mindestens drei der Vorhaben abgeschlossen werden.

Zwei Projekttypen für Klimaschutz und Wasserschutz

Die Kommune unterscheidet zwischen Lavbundsprojekten und Vådområdeprojekten. Lavbundsprojekte konzentrieren sich auf die CO2-Speicherung in torfhaltigen Gebieten, während Vådområdeprojekte (Feuchtgebietsprojekte) die Stickstoffauswaschung ins Wasser reduzieren sollen. Beide Projekttypen tragen laut Kommune sowohl zur CO2-Bindung als auch zur Verringerung der Stickstoffbelastung bei und schaffen natürliche Feuchtgebiete.

Sieben Standorte in der Umsetzungsphase

Die Projekte befinden sich an folgenden Standorten: Skive Karup Å, Harre Nor, Krarup Møllebæk, Skaun Enge, Nymølle Spøttrup, Hegnet Mølleå und Rødding Å. Die Kommune arbeitet dabei mit Grundstückseigentümern zusammen. Nach Abschluss der Voruntersuchungen werden Anträge für die als realistisch und kosteneffektiv bewerteten Projekte gestellt.

Umsetzung dauert mehrere Jahre

Die Realisierung umfasst Flurbereinigung, Detailplanung und Bauarbeiten. Die Kommune rechnet damit, dass die schnellsten Projekte drei bis fünf Jahre bis zur Fertigstellung benötigen. Zwischen 2026 und 2027 sollen die Bauarbeiten an mindestens drei der sieben Projekte abgeschlossen werden.

Moore können beim Wachstum erhebliche Mengen CO2 binden. Laut Orsted können wiedervernässte Moore mehrere hundert Tonnen CO2 pro Hektar und Jahr speichern. Dänemark setzt neben Moorschutz auch auf andere Klimaschutzmaßnahmen: Seit März 2023 läuft laut Geo.de unter der Nordsee das Projekt Greensand zur CO2-Speicherung.