Die Skive Kommune hat im Rahmen der Grünen Dreipartnerschaft zwei potenzielle Feuchtgebiete zur Untersuchung ausgewählt. In Zusammenarbeit mit lokalen Grundeigentümern werden die Gebiete Mollerup Sø (140,5 Hektar) und Dront Møllebæk (59,4 Hektar) auf ihre Eignung für Renaturierungsprojekte geprüft.

Bei Mollerup Sø handelt es sich um ein sogenanntes Lavbundsprojekt (Niedermoorprojekt), das auf die Speicherung von CO2 in torfhaltigen Böden abzielt. Das Gebiet liegt im Bereich eines größeren Projekts bei Rødding Å, das eine Gesamtfläche von 343 Hektar umfasst und Anfang 2026 bewilligt wurde. Laut der Projektseite der Skive Kommune soll das Rødding Å Projekt jährlich 3,3 Tonnen CO2 zurückhalten und 16,6 Tonnen Stickstoff reduzieren.

Das Dront Møllebæk-Gebiet wird als Vådområdeprojekt (Feuchtgebietsprojekt) untersucht, bei dem die Reduktion von Stickstoffeinträgen ins Wassermilieu im Vordergrund steht. Beide Projekttypen tragen jedoch sowohl zur CO2-Speicherung als auch zur Stickstoffreduktion bei.

Die Voruntersuchungen werden voraussichtlich ein bis zwei Jahre dauern. Durch die Renaturierung entstehen natürliche Feuchtgebiete, die sowohl das Wassermilieu als auch die Artenvielfalt in den betroffenen Gebieten verbessern werden. Die Projekte werden von der Europäischen Union über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums mitfinanziert.

Für Naturliebhaber könnte die Region Skive durch diese Maßnahmen künftig noch attraktiver für Vogelbeobachtungen und Wanderungen werden.