Die Sommermonate in Sønderborg bieten nicht nur Touristen, sondern auch Einheimischen eine Vielzahl besonderer Ausflugsziele. Während der königlichen Residenzzeit bleibt der Schlossgarten am Gråsten Slot aktuell geschlossen. Dennoch bleibt der dazugehörige Königliche Küchengarten (Den Kongelige Køkkenhave) für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich, was insbesondere vielen Urlaubern entgegenkommt, die kulturelle und botanische Highlights in Süddänemark erleben möchten.
Der Königliche Küchengarten ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet – und das während der gesamten Sommersaison. Er befindet sich nur wenige Minuten vom Gråsten Slot entfernt und bietet einen interessanten Einblick in die regionale Gartenbaukunst sowie die kulinarischen Traditionen der königlichen Familie. Besonders sehenswert sind derzeit die Feigenbäume im Paradehaus, an denen sogenannte "Tellerblumen" besonders prachtvoll blühen. Diese Kombination aus Nutz- und Zierpflanzen ist typisch für skandinavische Küchengärten und zieht zahlreiche Gartenfreunde an.
Der geöffnete Küchengarten stellt eine attraktive Alternative zum ansonsten während royaler Aufenthalte unzugänglichen Schlosspark dar. Für viele Gäste aus Deutschland bietet sich somit die Gelegenheit, trotz Schloss-Schließung ein Stück dänischer Geschichte und Lebensart kennenzulernen. Zudem dienen solche Gärten als Inspiration für Hobbygärtner, denn viele dort angebauten Nutzpflanzen und Blumen lassen sich auch im eigenen Garten anpflanzen.
Interessierte Besucher sollten beachten, dass der Zutritt zum Küchengarten unabhängig vom Zutritt zum eigentlichen Schloss möglich ist. Neben den botanischen Attraktionen informiert der Garten auch über ökologische Anbaumethoden und traditionsreiche dänische Rezepte, was gerade kulinarisch Interessierten zusätzlichen Mehrwert bietet.
Sønderborg und die Umgebung setzen im Sommer gezielt auf kulturelle Veranstaltungen. Neben dem Küchengarten finden regelmäßig weitere Events und Führungen statt, die insbesondere auch deutschsprachigen Gästen offenstehen. Ein Abstecher in die Region lohnt sich somit selbst während der Residenzzeit, in der der Schlosspark um Gråsten Slot traditionell gesperrt wird.
