Am 17. Januar 2026 findet in Vejen, genauer in der Nygade 17, um 17:00 Uhr eine bedeutende ukrainische Kulturveranstaltung statt: Malanka, auch bekannt als „Führung der Ziege“. Dieses traditionelle Fest wird im ukrainischen Kalender zum Neujahrsbeginn gefeiert und vereint Theater, Musik sowie Folklore. Für in Deutschland lebende Interessierte bietet sich eine seltene Möglichkeit, diese lebendige Tradition im südlichen Jütland kennenzulernen und zu unterstützen.
Die Veranstaltung, organisiert in Zusammenarbeit mit Organisationen wie Lastivka-Vejen und Kalyna dansehold, richtet sich nicht nur an die ukrainische Community vor Ort, sondern begrüßt ausdrücklich alle Gäste. Besonders bemerkenswert ist das Engagement der Gruppen wie „Vilnyi Ptakh“ (teatralische Leitung), Kalyna dansehold (Tanzgruppe) und des ukrainischen Vokalensembles „Spivanochky“. Sie alle gestalten das bunte Programm aus Musik, Tanz, Theater und Brauchtum lebendig.
Neben künstlerischer Vielfalt steht das Fest unter einem sozialen Zeichen: Teile der Erlöse werden zur Unterstützung der Ukraine verwendet. Wer diese Initiative und die Darbietungen unterstützen möchte, kann online Tickets erwerben. Tickets sind über diesen Link erhältlich. Der Eintritt trägt dazu bei, sowohl die Kulturveranstaltung als auch Hilfsprojekte für die Ukraine zu finanzieren.
Auch Kulturinteressierte aus Deutschland profitieren von einer Teilnahme oder einem Besuch: Sie erleben integrative europäische Gemeinschaft, lernen Neues über ukrainisches Brauchtum und können einen kleinen Beitrag zu Hilfsprojekten leisten. Neben dem festen Programm ist die Veranstaltung zudem ein Netzwerk-Treffpunkt für Austausch zwischen Kulturen. Besonders für ethnisch gemischte Familien, Kulturliebhaber oder ehrenamtliche Helfer bietet Malanka einen spannenden Einblick in Rituale und symbolträchtige Wertvorstellungen.
Vejen ist über Kolding auch bequem aus Schleswig-Holstein erreichbar – ein Tagesausflug bietet sich daher besonders an. Hintergrundinformationen zur Veranstaltung und beteiligten Gruppen finden sich auch auf Social-Media-Profilen der Organisatoren. Der Besuch ist ein Zeichen sichtbarer Solidarität – gelebte europäische Nachbarschaft.
