Eine umfassende Umfrage unter fast 10.000 Bürgern der dänischen Westküste zeigt eine deutlich positive Haltung gegenüber dem Tourismus in der Region. Laut dem Originaltext führte Epinion Tourism & Experiences die Befragung vom 10. Oktober bis 10. November 2025 durch.

Hohe Beteiligung auf Fanø

Auf der Insel Fanø nahmen laut Originaltext 22 Prozent der eingeladenen Bürger an der Umfrage teil – die höchste Beteiligungsquote landesweit. Die Inselbewohner bewerteten die touristischen Angebote besonders positiv: 86 Prozent äußerten sich laut Originaltext positiv über Restaurants, Gaststätten und den lokalen Handel.

Die Fanø-Bürger zeigten sich jedoch auch besorgt über Auswirkungen auf Natur und Umwelt sowie über Mobilitätsprobleme, besonders in der Hochsaison. Zudem wünschten sie sich eine stärkere Einbeziehung in die Entwicklung des Tourismus auf der Insel.

Positive Stimmung in Esbjerg

In der Kommune Esbjerg fiel die Bewertung ebenfalls positiv aus. Laut Originaltext sehen 77 Prozent der Bürger den Tourismus landesweit als überwiegend positiv, 75 Prozent bewerten auch den lokalen Tourismus positiv. 67 Prozent der Esbjerg-Bürger empfinden die Anzahl der Touristen als angemessen.

Wenn Herausforderungen genannt wurden, betrafen diese hauptsächlich Kapazitätsfragen: Gedränge in bestimmten Perioden, Parkplatzsituation sowie Belastungen für Natur und Infrastruktur.

Wunsch nach mehr Mitsprache

Über beide Kommunen hinweg zeigte sich ein klares Muster: Während die Bürger den Tourismus grundsätzlich unterstützen, fühlen sie sich nur begrenzt informiert und in die Tourismusentwicklung einbezogen. Besonders positiv bewerteten sie Investitionen, die sowohl dem Tourismus als auch dem Alltagsleben der Einheimischen zugutekommen.

"Wir haben eine einzigartige Möglichkeit, mit den Bürgern darüber zu diskutieren, wie wir einen Tourismus gestalten, von dem wir leben können und mit dem wir leben können", wird Hans Peter Folmann, Destinationsdirektor bei Destination Vadehavskysten, laut Originaltext zitiert.