Die Sommerferien sorgen auch in diesem Jahr wieder für eine beachtliche Verkehrsdichte auf den dänischen Autobahnen. Besonders am Wochenende zwischen der 27. und 31. Kalenderwoche – das heißt den typischen Urlaubswochen im Juli und Anfang August – müssen sich Reisende auf hochfrequentierte Strecken einstellen.

Für Freitag, den 25. Juli, und die folgenden Wochenenden rechnet die dänische Verkehrsbehörde mit einer gleichmäßig verteilten Reise- und Pendlerverkehrslast über das gesamte Land. Die Situation spitzt sich an Samstagen in den Mittagsstunden zu: Von 11 bis 15 Uhr wird mit starkem Ferientransit in beide Richtungen gerechnet. Auch an den Sonntagen herrscht zwischen 12 und 16 Uhr eine besonders dichte Verkehrslage, wobei die Behörde von mäßigem bis hohem Reiseaufkommen spricht. Insgesamt ist an allen Tagen mit längeren Fahrzeiten zu rechnen, wobei der Samstagvormittag traditionell als besonders stauanfällig gilt.

Für deutsche Urlauber, die mit dem Auto nach Skandinavien reisen – zum Beispiel in die beliebten Ferienhausgebiete an der Nord- und Ostseeküste, auf die dänischen Inseln oder weiter nach Schweden und Norwegen – empfiehlt es sich, diese Stoßzeiten nach Möglichkeit zu meiden. Die Einreise über die Grenzübergänge zwischen Schleswig-Holstein und Jütland ist ein neuralgischer Punkt: Auch hier kann es zu Verzögerungen kommen. Wer flexibel ist, sollte die An- und Abreise frühmorgens oder am Abend planen, wenn das Verkehrsaufkommen nach Angaben der Vejdirektoratet deutlich geringer ist.

Die dänischen Behörden setzen während der Sommerferien verstärkt auf Information und Verkehrslenkung. Realtime-Daten sind auf den offiziellen Verkehrsinformationsseiten einsehbar.

Für Urlauber auf dem Weg nach Skandinavien gilt: Wer außerhalb der genannten Stoßzeiten unterwegs ist, hat gute Chancen, die An- und Abreise ohne größere Verzögerungen zu absolvieren. Bei Durchreise sollten ausreichend Pausen und ein Zeitpuffer eingeplant werden, um stressfrei das Ferienziel zu erreichen.