Im nordjütländischen Fjerritslev laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Musikfestival Vesterhavsrock auf Hochtouren. Der Vorverkauf der Festivalpässe bricht in diesem Jahr laut Angaben des Veranstalters sämtliche Rekorde. Besonders gefragt sind sogenannte Partoutkarten, mit denen Besucher an beiden Festivaltagen Zugang zu den Konzertarealen erhalten.
Das Festival findet am Freitag, den 1. August, und Samstag, den 2. August 2025, im bewaldeten Areal rund um die traditionelle Viehschaufläche von Fjerritslev statt. Im vergangenen Jahr zählte das Event 6.000 Besucher, und die Organisatoren sind zuversichtlich, diese Zahl erneut zu erreichen. Für deutsche Musikfans, die Interesse an einem Event jenseits typischer Touristenziele haben, bietet das Festival ein spannendes, breites Musikprogramm.
Bereits seit Anfang Juni sind die limitierten VIP-Tickets, die neben Zugang zur VIP-Area mit Essen und Getränken auch andere exklusive Vorteile bieten, ausverkauft. Das Rahmenprogramm wurde bewusst vielfältig gestaltet, um unterschiedlichen musikalischen Vorlieben gerecht zu werden. Neben dänischen Top-Acts treten kleinere Bands auf insgesamt drei Bühnen auf. Die Band Mumle eröffnet das Festival am Freitag um 13 Uhr auf der Skovscenen. Am Samstag folgt Blæst zur gleichen Zeit auf der Hauptbühne. Den Abschluss bildet am Samstagabend ab Mitternacht die Band Suspekt auf der großen Bühne.
Ein Pluspunkt für internationale Gäste: In Zusammenarbeit mit dem regionalen Nahverkehrsanbieter NT werden in der Nacht zusätzliche Busse eingesetzt. Nach Festivalende am Samstag um 1:30 Uhr fahren Sonderbusse Richtung Aabybro (über Brovst) sowie nach Thisted (über Frøstrup und Østerild). Somit ist eine sichere und bequeme Weiterreise auch ohne eigenen Pkw möglich.
Gerade für Besucher aus Norddeutschland kann die entspannte Festivalatmosphäre in Küstennähe sowie die gute Erreichbarkeit per Auto, Fähre oder Bahn einen reizvollen Wochenendtrip bedeuten. Wer sich noch nicht entschieden hat, sollte sich jedoch mit dem Ticketverkauf beeilen: Die Nachfrage bleibt hoch und gerade Festivalpässe für beide Tage könnten in Kürze ausverkauft sein.
