Eine Warmfront zog am Freitag über weite Teile Dänemarks und brachte zunächst Schneefall mit sich. Im Verlauf des Abends ging der Schnee in Regen über, wobei in der Übergangsphase Gefahr durch Eisregen bestand.

Der dänische Wetterdienst DMI warnte vor dem Risiko von Eisschlag während des Wetterwechsels. Die Warmfront erreichte das Festland am Freitagabend gegen 20:00 Uhr UTC. Besonders kritisch war die Phase, in der die Niederschläge von Schnee zu Regen übergingen, da dabei gefrierender Regen auf kalte Oberflächen treffen konnte.

Die Insel Bornholm blieb zunächst von den Niederschlägen verschont. Dort sollte es erst in der Nacht zum Samstag zu Niederschlägen kommen. Während auf dem Festland bereits am Freitagabend mit Schnee und später Regen zu rechnen war, herrschten auf Bornholm bis in die Nachtstunden trockene Bedingungen.

Die Wettersituation stellte ein typisches Winterphänomen dar, bei dem warme Luftmassen auf kalte Luft treffen. Dabei steigt die Schneefallgrenze allmählich an, was zu den gefährlichen Übergangsphasen mit Eisregen führen kann. Der DMI hatte entsprechende Warnungen für die betroffenen Gebiete herausgegeben, um Verkehrsteilnehmer auf die erhöhte Glättegefahr hinzuweisen.