Ein markanter Wintereinbruch hat im Süden und Osten des Landes am Dienstag für Neuschnee gesorgt. Nach offiziellen Messungen fielen in diesen Regionen zwischen 10 und 15 Zentimeter Schnee, was für Dänemark eher selten ist. Auch in den kommenden Tagen bleibt das Land im Griff von Kälte, Wind und wiederkehrendem Schneefall. Der nationale Wetterdienst rechnet zwischen Mittwoch und Sonntag immer wieder mit leichtem Schneefall, örtlicher Schneeverwehung und kräftigem Wind, insbesondere an den Küsten. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber zwischen -3 und +2 Grad Celsius, am kältesten bleibt es in den östlichen Landesteilen. In den Nächten kann das Thermometer regional sogar bis auf -7 Grad sinken.

Besonders Pendler sollten sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Bereits heute kam es in Südjütland und auf Seeland zu stockendem Verkehr und Verspätungen im Bahnverkehr. Autofahrer werden gebeten, vorsichtig zu fahren und ausreichend Zeit einzuplanen. Für Donnerstag und Freitag wird die Gefahr von Schneeverwehungen als erhöht eingestuft. Starker Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 13 m/s verschärft die Situation zusätzlich.

Für deutsche Touristen und Geschäftsreisende ist besonders auf den Straßen Richtung Kopenhagen, Odense und entlang der Ostseeküste mit Behinderungen zu rechnen. Wer auf dem Weg nach oder durch Dänemark ist, sollte vor der Abfahrt aktuelle Verkehrsmeldungen und die Wetterlage prüfen. Die seltenen, dänischen Skigebiete melden indes gute Bedingungen, während Naturliebhaber auf winterliche Eindrücke in Parks und Wäldern hoffen können. Allerdings mahnen lokale Behörden zur Vorsicht bei Aktivitäten im Freien, da schlechte Sicht und glatte Wege erhebliche Risiken bergen. Insgesamt ist die Rückkehr des Winters ein untypisches Ereignis, das den Alltag vieler Menschen in Dänemark vorübergehend deutlich beeinflusst.