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Asaa in Nordjütland (Ostsee) – Sehenswürdigkeiten und Ferienhäuser
📷 Daenemark.Guide / Eigenes Bild

📖 Über Asaa

Aså ist ein kleiner Hafenort an der nordjütländischen Ostseeküste, östlich von Dronninglund, nicht weit von Hou, Hals und Voerså gelegen – der Typ Ort, in dem der Hafen das Zentrum ist und alles andere sich drumherum gruppiert: ein paar Häuser, ein Campingplatz, ein flacher Sandstrand. Grelle Attraktionen gibt es hier keine, und genau das ist der Punkt. Als Ferienhaus-Hauptquartier für einen ganzen Urlaub würden wir Dir Aså eher nicht empfehlen – dafür ist das Programm im Ort selbst zu schmal, das sagen auch Campingplatz-Gäste ziemlich unverblümt. Wohl aber lohnt sich Aså als das, was es am besten kann: ein halber bis ganzer Ausflugstag von einer Ferienhausbasis in der Region aus, etwa aus der Gegend um Hou, Hals, Voerså oder Dronninglund. Du kommst her, wenn Du für ein paar Stunden Ruhe, Hafenluft und einen Strand willst, an dem kleine Kinder ohne Drama plantschen können – und fährst danach wieder dorthin zurück, wo der Rest Deines Urlaubs stattfindet.

Was sich lohnt (und was nicht)

Das eine schlagende Argument für Aså ist der Badestrand direkt südlich vom Hafen: feiner Sand, ein Wasser, das so gemütlich flach abfällt, dass Ortskundige scherzhaft davor warnen, nicht so weit hinauszuwaten, bis man das Ufer nicht mehr sieht. Mit Parkplätzen in Strandnähe und barrierearmem Zugang ist das ziemlich genau der Strand, den man Familien mit kleinen Kindern empfiehlt – und Besucher bestätigen das mit 4,7 Sternen bei sechs Google-Bewertungen, was für einen so kleinen Ort ordentlich ist. Danach lohnt sich ein Spaziergang am Hafen, gemütlich, mit Fischerbooten und dem kleinen, ehrenamtlich betriebenen Havnemuseum, das mit 4,8 Sternen bei zwölf Bewertungen erstaunlich gut ankommt – kein großes Museum, aber eines mit Herzblut, aufgebaut aus altem Fischereigerät und Navigationstechnik in einem umgebauten Fischerhaus. Im Sommer kommt am Hafen noch Krabbenfang für Kinder dazu, eine sehr bodenständige, sehr nordjütländische Mini-Attraktion, die aus einem netten Zwischenstopp einen richtig gelungenen Nachmittag machen kann. Was Du Dir sparen kannst: große Erwartungen an Aså als eigenständiges Sightseeing-Ziel mit dichtem Programm – mehrere Stimmen sagen unumwunden, dass im Ort selbst nicht viel los ist, und wer Action oder Abwechslung sucht, ist schnell durch. Auch das Café Hawblik direkt am Hafen würden wir eher als praktischen Zwischenstopp für Eis oder Kaffee sehen als als kulinarisches Ziel – die Lage ist schön, die Bewertungen (3,2 von 5 bei 18 Rezensionen) sind eher durchwachsen.

Praktisches für Deinen Besuch

Am besten kommst Du mit dem Auto, so wie fast überall in dieser Ecke Nordjütlands – der Flughafen Aalborg liegt etwa 33,9 Kilometer entfernt, Bahnanschluss spielt für Aså praktisch keine Rolle. Vor Ort läuft sich vieles zwischen Hafen und Strand zu Fuß ab, ein Fahrrad ist praktisch, wenn Du vom Campingplatz aus unterwegs bist, und strandnah findest Du unkompliziert einen Parkplatz. Am stimmigsten ist Aså in den Sommermonaten von Juni bis August: Dann hat auch das Havnemuseum regulär geöffnet, das Hafenleben ist in Schwung, und der Strand zeigt sich von seiner besten, kinderfreundlichen Seite. Wer länger bleiben will, findet mit Aså Camping & Hytteferie eine ruhige, familienfreundliche Option direkt vor Ort – nur solltest Du in der Hochsaison damit rechnen, dass Duschen und Toiletten mal knapp werden können. Für einen Tagesausflug reicht ein halber bis ganzer Tag völlig: Strand, Hafen, Museum, vielleicht noch Krabben fangen – dann hast Du Aså gesehen und verstanden.

Wusstest du das?

  • In Asaa wird gewarnt: Kinder sollen nicht so weit rausgehen, dass sie das Land nicht mehr sehen – so flach ist das Wasser!
  • Bei den Pferderennen seit 1927 stehen die Zuschauer mitten auf der Rennbahn statt außen herum.
  • Eine Hafenstatue in Asaa sah der "Kleinen Meerjungfrau" so ähnlich, dass deren Erben rechtlich dagegen vorgingen.
  • Am Krebsehavet gibt's Sonnenuntergänge im Doppelpack – einmal live, einmal gespiegelt im Wasser.
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