Die anhaltend niedrigen Temperaturen in der Region Randers haben dazu geführt, dass viele Seen und Flüsse beginnen zuzufrieren. Die glitzernden Oberfläche mag zum Betreten verlocken, doch Behörden betonen, dass die Eisflächen derzeit noch keineswegs sicher sind. Erst wenn eine Dicke von über 13 Zentimetern flächendeckend erreicht und ausdrücklich durch die Kommune freigegeben wird, ist das Betreten erlaubt.
Vor allem der Fluss Gudenå bleibt aufgrund starker Strömungen dauerhaft gefährlich, unabhängig von der Dicke des Eises. Die Gemeinde warnt ausdrücklich davor, die Eisflächen der Gudenå zu betreten, da die Strömungsverhältnisse unberechenbar sein können. Wer dennoch auf eigenes Risiko die Eisflächen betritt, muss mit den Konsequenzen rechnen. Die Verantwortung liegt bei jedem selbst.
Für Bewohner und Touristen aus Deutschland, die möglicherweise winterliche Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen auf Naturseen in Erwägung ziehen, ist also besondere Vorsicht geboten. Öffentliche Warnschilder werden erst aufgestellt, wenn die Gemeinde nach eingehender Prüfung das Eis als tragend beurteilt. In Randers gibt es dafür klare Richtlinien, die sich an der Mindestdicke von 13 Zentimetern orientieren.
Eine sichere Alternative bietet die örtliche Schlittschuhbahn auf dem Jens Otto Krags Plads. Hier ist das Eis kontrolliert und für Besucher ausdrücklich freigegeben. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte lieber dort seine Kreise ziehen und nicht das Risiko auf natürlichen Gewässern eingehen.
Andere Regionen Skandinaviens geben vergleichbare Empfehlungen heraus; so gelten niedrige Temperaturen allein nicht als ausreichender Sicherheitsfaktor. Insbesondere Kinder und Haustiere sollten unter keinen Umständen unbeaufsichtigt in die Nähe der gefrorenen Gewässer gelassen werden.
Die Behörden wiederholen: Das Betreten der Eisflächen auf Flüssen und Seen in der Region Randers ist aktuell noch mit erheblichen Gefahren verbunden.
