Nach der Strandung von sechs Pottwalen bei Fanø und Skallingen am 21. und 22. Februar 2026 hat ein Walexperte auf einem Forschungstag des Nationalpark Vadehavet erklärt, warum große gestrandete Wale nicht getötet werden können.
Aage Kristian O. Alstrup, einer der führenden Walforscher Dänemarks, erläuterte am 26. Februar an der Süddänischen Universität (SDU) in Esbjerg den Umgang mit gestrandeten Meeressäugern. Laut dem Originalbericht können oder sollten Wale über vier Meter Länge nicht getötet werden. Eine Tötung würde Sprengstoff und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen erfordern. Zudem seien die Organe gestrandeter großer Wale bereits zerstört.
Bei den sechs Pottwalen, die kurz zuvor an der dänischen Westküste strandeten, handelte es sich um vier Tiere bei Fanø und zwei bei Skallingen. Mindestens einer der Wale war zunächst noch am Leben, mittlerweile sind alle gestrandeten Tiere tot.
Laut dem Bericht werden Wale unter vier Meter Länge erschossen. Der Forschungstag des Nationalpark Vadehavet bot Gelegenheit, über den wissenschaftlichen Hintergrund solcher Strandungsereignisse im Wattenmeer zu informieren.
Weitere Informationen zu den gestrandeten Pottwalen finden sich bei der Tagesschau und bei Land der Dänen.
