In der südjütländischen Kommune Tønder wurden am 6. Juni 2025 drei besonders gelungene Bauprojekte mit dem jährlichen Architekturpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Nachmittag in Anwesenheit lokaler Vertreter und der Eigentümer statt und würdigt das Engagement für ein ansprechendes und nachhaltiges Umfeld.
Die ausgezeichneten Gebäude spiegeln verschiedene Entwicklungsschwerpunkte wider. Das historische Gebäude in der Søndergade 1 in Tønder beeindruckt durch eine sorgsame Restaurierung, die den ursprünglichen Charakter des Bauwerks aus dem Jahr 1775 bewahrt. Besonders bemerkenswert ist die behutsame Integration moderner Nutzungsmöglichkeiten, wodurch die Geschichte des Hauses sichtbar bleibt und trotzdem ein Beitrag zur lebendigen Stadtentwicklung geleistet wird.
Ein weiteres prämiertes Projekt ist die Adresse Storegade 20 im Ort Højer. Hier wurde die Gebäudefassade gemeinsam mit den Ladenräumen so erneuert, dass das Gebäude sich harmonisch in das Straßenbild einfügt und eine funktionale Aufwertung für die Geschäftsleute sowie Passanten darstellt. Die Jury lobt besonders das Zusammenwirken von traditioneller Materialwahl und einem modernen Geschäftsalltag.
Eine Auszeichnung für innovatives Gewerbebauen erhielt das Legeland des Skærbækcenters. Das Kinderland hebt sich durch seine architektonische Gestaltung von klassischen Gewerbegebäuden ab und bietet vielseitige Spiel- und Freizeitmöglichkeiten. Der Neubau trägt zur Attraktivität des Standorts bei und schafft Anreize für Familien, die Region zu besuchen.
Die Prämierung erfolgt in den Kategorien Kulturdenkmal, Modernes Bauen und Gewerbe. Jede der drei Eigentümergruppen bekam ein Preisgeld sowie eine Plakette für die jeweilige Immobilie. Für deutschsprachige Besucher und Interessierte bieten die prämierten Bauwerke vielfältige Einblicke in das dänische Verständnis von Denkmalschutz und moderner Architektur. Die Kommune betont, dass solche Projekte zu einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung beitragen.
