Der Hafen von Hirtshals (Hirtshals Havn) zählt zu den bedeutendsten Fischereihäfen Dänemarks und ist zugleich ein wichtiger Fähr- und Industriehafen an der Nordsee. Gelegen zwischen der Jammerbucht und der Tannisbucht in der Region Nordjylland, verbindet er Dänemark mit Norwegen – unter anderem mit Verbindungen nach Kristiansand und Bergen.
Der Hafen wurde 1919 mit dem Bau begonnen und am 1. Dezember 1929 eröffnet. Er war damit der erste dänische Hafen mit direkter Lage zur offenen Nordsee. Seit 2001 wird er in kommunaler Selbstverwaltung betrieben. Mit einer Kailänge von 4,7 Kilometern, einer Gesamtfläche von rund 1,1 Millionen Quadratmetern und sieben Hafenbecken mit bis zu 10,5 Metern Tiefe gehört Hirtshals Havn zu den infrastrukturell bedeutendsten Häfen des Landes.
Ein umfangreicher Hafenausbau ist geplant: Laut Skandbau News beläuft sich das Gesamtbudget auf rund 1 Milliarde DKK (ca. 130 Millionen Euro), der Abschluss ist für 2027 vorgesehen. Ebenfalls laut dieser Quelle erhält das Konsortium Greenport Scandinavia eine Förderung von 109 Millionen DKK für den Aufbau eines CO₂-Drehkreuzes in Hirtshals.
Für deutsche Urlauber, die mit der Fähre nach Norwegen reisen möchten, bleibt Hirtshals ein zentraler Ausgangspunkt an der dänischen Nordseeküste.
