Das Rømø Motorfestival zieht alljährlich zahlreiche Motorsport-Fans an die dänische Nordseeküste. Auch am morgigen Samstag, den 23. August, rechnet die Polizei mit einem besonders hohen Verkehrsaufkommen auf der Insel Rømø. Bereits in den frühen Morgenstunden wird das Gebiet rund um den Lakolk Strand, Vesterhavsvej und das angrenzende Einkaufszentrum für viele Autofahrer nur eingeschränkt oder gar nicht erreichbar sein. Wie die zuständige Polizei Süd- und Südjütland im Vorfeld mitteilt, könnte die Zufahrt zum Strand ab dem Nachmittag zeitweise ganz gesperrt werden.
Dieses Festival ist besonders in Nordeuropa bekannt für historische Fahrzeuge und nostalgisches Flair direkt am Strand. Vor allem Besucher aus Deutschland, die einen Ausflug an die Nordsee planen, sollten mit deutlich längeren Anreisezeiten rechnen. Da Rømø über einen Damm vom Festland aus erreichbar ist, bilden sich bei Großveranstaltungen schnell Rückstaus in beide Richtungen. Die dänische Polizei appelliert an alle Autofahrer, Geduld und Rücksicht zu zeigen, um gefährliche Situationen und unnötigen Ärger zu vermeiden.
Wer in dieser Zeit nach Rømø möchte, sollte Alternativrouten prüfen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, sofern möglich. Insbesondere die Straßen rund um den Lakolk Strand und den Vesterhavsvej werden zu Engpässen, da sowohl Teilnehmer als auch zahlreiche Schaulustige erwartet werden. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Insel schnell an ihre Kapazitätsgrenzen gerät und Notdienste schwerer durchkommen.
Für Reisende aus Deutschland gilt, sich bereits vor der Anfahrt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. In den vergangenen Jahren kam es bei ähnlichen Veranstaltungen gelegentlich zu mehrstündigen Verzögerungen. Zudem ist zu beachten, dass nach Angaben der Polizei bei besonders hohem Besucheraufkommen die Zufahrten auch komplett gesperrt werden können. Allen Interessierten wird empfohlen, ausreichend Zeit einzuplanen und gegebenenfalls auf einen späteren Reisezeitpunkt auszuweichen.
